Menschenrechte

In den Artikeln 22 und 25 der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte werden das „Recht auf Soziale Sicherheit“ genannt und die „Würde und die freie Entwicklung der Persönlichkeit“. Artikel 25 hält das „Recht auf einen Lebensstandard“ fest, der „Gesundheit“, „Nahrung“, „Kleidung“, „Wohnung“, „ärztliche Versorgung“ und „notwendige soziale Leistungen“ gewährleistet.

In jedem Winter erfrieren auch in Deutschland wohnungslose Menschen. Sie erfrieren im Freien, unter Brücken, auf Parkbänken, in Hauseingängen, Abrisshäusern, in scheinbar sicheren Gartenlauben und sonstigen Unterständen. Noch immer ist das Hilfeangebot in vielen Kommunen unzureichend.

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt (Artikel 1, Abs. 2 des Grundgesetzes). Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit (Artikel 2, Abs. 2 des Grundgesetzes).

Bürgerinnen und Bürger sollten aufmerksam sein! Wenn Sie wohnungslose Menschen sehen, die hilflos oder in einer Notsituation sind:

  • Wählen Sie den örtlichen Kältenotruf! oder Informieren Sie die nächste Polizeidienststelle: 110
  • Alarmieren Sie bei akuter gesundheitlicher Gefährdung den Rettungsdienst: 112
  • Mit dem Kältebus und der Kälte-Notübernachtung verhindert die Berliner Stadtmission Kältetote.

Vom 1. November bis zum darauf folgenden 31. März sucht der Kältebus mit seinem Team nach hilflosen Obdachlosen. Die Telefonnummer: (0178) 523 58-38

Das Recht auf Wohnen ist ein Menschenrecht und sollte, wie in einigen anderen Ländern im Grundgesetz verankert werden. Der Verein Concept social e. V. unterstützt Sie bei der Durchsetzung Ihrer Rechte. Suchen Sie unsere Beratungsstelle auf, wenn sie obdachlos oder von Obdachlosigkeit bedroht sind.