Arbeit

Die amtlichen Statistiken spiegeln die tatsächliche Zahl der Arbeitslosen nicht wieder. Schlechte Meldungen kann die Bundesregierung nicht gebrauchen, deshalb werden die Arbeitslosenzahlen schön gerechnet. Arbeitslose, die krank sind, sich in einer Maßnahme oder Weiterbildung befinden, von einem privaten Arbeitsvermittler betreut werden, zählen nicht. Ebenso erscheinen über 58jährige nicht in der Statistik. Trixen also bis zum geht nicht mehr.

Arbeitslose, die in irgendwelchen Arbeitsmaßnahmen feststecken sind trotzdem arbeitslos, obwohl sie arbeiten, denn sie erzielen, wie auch so viele, die im Niedriglohnsektor beschäftigt sind, keinen Bedarf deckenden Lohn. Jobs in den Arbeitsmaßnahmen wie 1,- Euro Jobs werden von den Regierungskosmetikern als Zusatzjobs bezeichnet, eben weil sie zusätzlich sind. Die offizielle Definition mach es jedoch möglich, Billigkräfte auf Arbeitsplätze einzusetzen, für die das zuvor tariflich beschäftigte Personal abgebaut wurden. Die Profiteure dieser Machenschaften sind vor allem Wohlfahrtsverbände. Auch Kommunen lassen so gerne ihre Grünflächen, Schwimmbäder pflegen, und wenn sich dann keine Ehrenamtlichen für das Betreiben der Stadtbibliothek finden lassen, dann werden kurzerhand 1,- Euro Jobbern genommen.